ZUGFeRD-Rechner: E-Rechnung als PDF erstellen

Geben Sie Positionen, Mengen und Steuersätze ein – Netto, Umsatzsteuer je Satz und Gesamtbetrag rechnet Toolula sofort aus. Der Export ist ein ZUGFeRD-PDF: lesbar wie jede Rechnung und mit eingebetteter XML-Datei im Profil EN 16931.

Reicht ZUGFeRD für die E-Rechnungspflicht?

Stand: November 2026

  • Ja, im inländischen B2B-Verkehr: Ein ZUGFeRD-PDF ab dem Profil EN 16931 ist eine E-Rechnung im Sinne von § 14 UStG.
  • Die Profile MINIMUM und BASIC WL enthalten keine Positionen und gelten nicht als E-Rechnung.
  • Rechtlich maßgeblich ist das eingebettete XML; weichen PDF und XML voneinander ab, gilt das XML.
  • Öffentliche Auftraggeber verlangen meist die XRechnung; manche akzeptieren ZUGFeRD im Profil XRECHNUNG.

Über dieses Tool

ZUGFeRD verbindet PDF und E-Rechnung

Eine ZUGFeRD-Rechnung (international Factur-X) ist ein PDF/A-3, das die Rechnungsdaten zusätzlich als XML-Datei factur-x.xml enthält. Menschen lesen das PDF, Buchhaltungssoftware liest die Daten.

Automatische Berechnung

Positionsbeträge, Steuerbasis und Steuerbetrag je Satz (19 %, 7 %, 0 %), Gesamtbetrag und Zahlbetrag werden nach den Rechenregeln der EN 16931 ermittelt und auf zwei Stellen gerundet.

Profil EN 16931

Das eingebettete XML nutzt das Profil EN 16931 (früher COMFORT) und erfüllt damit die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich – anders als die Profile MINIMUM und BASIC WL.

Steuerfälle eingebaut

Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG und Reverse Charge setzen Steuerkategorie, Befreiungsgrund und den Pflichthinweis auf der Rechnung automatisch.

Regelprüfung des XML

Bevor Sie exportieren, prüft Toolula das eingebettete XML gegen die Geschäftsregeln der EN 16931 und zeigt jede Abweichung mit Regel-ID.

So geht's

  1. Tragen Sie Rechnungsnummer, Datum und Fälligkeit ein.
  2. Erfassen Sie Ihre Firmendaten und den Kunden; aktivieren Sie bei Bedarf § 19 UStG oder Reverse Charge.
  3. Geben Sie die Positionen ein – Steuer und Summen erscheinen sofort in der Vorschau.
  4. Prüfen Sie die Regelliste, bis „KoSIT-Basis-Strukturprüfung“ erscheint.
  5. Klicken Sie auf „Hybrid-PDF“: Sie erhalten das ZUGFeRD-PDF mit eingebetteter factur-x.xml.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen ZUGFeRD und XRechnung?

Beide setzen die Norm EN 16931 um. Die XRechnung ist reines XML, ZUGFeRD ein PDF mit eingebettetem XML. Geschäftskunden akzeptieren in der Regel beides; Behörden verlangen meist die XRechnung.

Welche ZUGFeRD-Version und welches Profil erzeugt der Rechner?

ZUGFeRD 2.x / Factur-X im Profil EN 16931 mit der XML-Syntax UN/CEFACT CII, eingebettet als factur-x.xml in ein PDF/A-3.

Kann ich eine vorhandene Rechnung in ZUGFeRD umwandeln?

Ja. Unter „Rechnung importieren / scannen“ legen Sie ein PDF, ein Bild oder eine XML-Datei ab; erkannte Felder werden übernommen, und Sie exportieren danach ein ZUGFeRD-PDF.

Wie erkenne ich, ob mein PDF eine echte ZUGFeRD-Rechnung ist?

Öffnen Sie es im E-Rechnung-Validator von Toolula: Er findet die eingebettete XML-Datei, nennt das Profil und prüft die Regeln. Ohne eingebettetes XML ist es ein gewöhnliches PDF.

XRechnung vs. ZUGFeRD: Welches Format brauchen Sie?